Wie bekommen Sie Handy und Internet in Deutschland? (2026)
Deutschland hat drei physische Mobilfunknetze, Telekom (D1), Vodafone (D2) und O2 / Telefónica, dazu 1&1, das ein eigenes 5G-Netz aufbaut und bis dahin nationales Roaming über Vodafone nutzt. Der günstigste Weg in eines dieser Netze ist eine Discount-SIM ab EUR 8.99 für 25 GB mit Telefon- und SMS-Flat. Jede deutsche SIM-Karte verlangt eine Identitätsprüfung, bevor sie funktioniert, auch bei Prepaid. Eine deutsche Adresse und ein deutsches Bankkonto brauchen Sie für Prepaid dagegen nicht.
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Wie Ist der Deutsche Telekommunikationsmarkt Aufgebaut?
Regulierer ist die Bundesnetzagentur, die Bundesbehörde für Telekommunikation, Post, Eisenbahn sowie die Strom- und Gasnetze.
Drei physische Netze tragen praktisch jeden deutschen Handytarif, ein viertes entsteht gerade:
- Telekom (D1): das bestbewertete deutsche Netz laut connect 01/2026 und Ookla Q1-Q2 2026.
- Vodafone (D2): das zweite bundesweite Netz; das Kabelnetz erreicht rund 24 Millionen Haushalte.
- O2 / Telefónica: die höchste gemessene 5G-Verfügbarkeit in Deutschland (Ookla H1 2025), auf dem Land aber weiterhin hinter Telekom und Vodafone.
- 1&1: baut ein eigenes 5G-Netz mit angegebenen 95 Prozent Abdeckung, rund 100 Prozent bis Ende 2026, und nutzt bis dahin nationales Roaming über Vodafone.
Discountmarken nutzen alle drei Netze und setzen den tatsächlichen Preisboden. congstar und fraenk laufen über Telekom, SIMon mobile und Lidl Connect über Vodafone, ALDI TALK und Blau über O2. Die Supermarkt- und Drogeriemarken Penny Mobil, ja! mobil, Kaufland mobil, NettoKOM und ROSSMANN mobil verkaufen 25 GB für EUR 8.99.
Welche SIM-Karte oder eSIM Sollten Sie Wählen?
Achten Sie zuerst auf den Abrechnungszyklus, nicht auf den Preis. Die meisten deutschen Prepaid-Tarife verlängern sich alle 28 Tage, das sind 13 Zahlungen pro Jahr statt zwölf: EUR 8.99 pro Zyklus entsprechen rund EUR 9.74 pro Monat. Nur wenige Tarife rechnen im Kalendermonat ab, vor allem fraenk mit EUR 10 für 25 GB im Telekom-Netz und SIMon mobile mit EUR 9.99 für 50 GB im Vodafone-Netz, beide monatlich kündbar.
Vertragstarife verlangen eine deutsche Adresse, ein SEPA-Lastschriftmandat und eine SCHUFA-Prüfung. In den ersten Wochen ist das für die meisten Neuankömmlinge nicht machbar. Prepaid verlangt weder Adresse noch deutsches Bankkonto, nur die Identitätsprüfung.
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Unter 28?
Die Young-Tarife hängen am Geburtsdatum, nicht an einer Immatrikulation. Ein Studiennachweis ist nicht nötig.
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Unsere Favoriten, sortiert über alle drei Netze und Einsatzzwecke.
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Wie Bekommen Sie Internet zu Hause?
Was verfügbar ist, hängt an der Adresse: DSL und VDSL fast überall, Kabel (DOCSIS) im Gebiet von Vodafone und PŸUR, Glasfaser dort, wo ausgebaut wurde, und 5G/4G-Funkanschlüsse als Rückfallebene. Der günstigste Tarif mit Preisangabe in unserem Katalog ist eazy50 mit EUR 18.99 für 50/25 Mbit/s über Kabel bei 24 Monaten Laufzeit, danach PŸUR Pure Surf 50 mit EUR 19.
Wenn Sie sich nicht 24 Monate binden wollen: congstar Homespot & Go S kostet EUR 22 pro Monat für 50 Mbit/s über Funk im Telekom-Netz, mit einem Monat Laufzeit und 100 GB Volumengrenze. Am oberen Ende liefert DNS:NET Glasfaser 2500 bis zu 2500 Mbit/s für EUR 79.90. Für Internet zu Hause brauchen Sie eine SEPA-IBAN, nicht zwingend eine deutsche, aber keine abgeschlossene Anmeldung beim Einwohnermeldeamt.
Planen Sie die Wartezeit ein: Die Schaltung dauert typischerweise 7 bis 21 Tage bei DSL, 5 bis 14 Tage bei Kabel, 14 bis 56 Tage bei Glasfaser und 2 bis 5 Tage beim Funkanschluss.
Unsicher, Welcher Tarif Passt?
Nutzen Sie die Kurzempfehlungen unten. Für eine persönliche Rangfolge helfen die Seiten zu den einzelnen Situationen.
Ankunft diese Woche
Am Frankfurter Flughafen liegen Telekom- und Vodafone-Shops landseitig, in den Terminals stehen SIM-Automaten, und die Preise sind dieselben wie in der Stadt. Rechnen Sie sonntags nicht mit einer Supermarkt-SIM: Die Läden sind zu, nur Flughafen und Hauptbahnhof haben geöffnet.
Mehrere Monate mit kleinem Budget
ALDI TALK Kombi-Paket S kostet EUR 8.99 für 25 GB im O2-Netz, gibt es an jeder Aldi-Kasse, rechnet alle 28 Tage ab, und das Startpaket kostet EUR 9.99 inklusive EUR 10 Startguthaben.
Sie wollen eine planbare Monatsrechnung
fraenk rechnet im Kalendermonat ab, also ohne 13. Zahlung: EUR 10 für 25 GB im Telekom-Netz, eSIM in Minuten, monatlich kündbar, und die App ist auch auf Englisch gut nutzbar.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Ausweis, um in Deutschland eine SIM-Karte zu kaufen?
Ja. Jede SIM-Karte in unserem Katalog verlangt eine Identitätsprüfung, bevor die Karte freigeschaltet wird, auch bei Prepaid. VideoIdent funktioniert mit jedem Reisepass, rund um die Uhr, und die Freischaltung dauert danach Minuten bis Stunden. Auch SIM-Karten aus dem Automaten müssen online verifiziert werden. Eine deutsche Adresse oder ein deutsches Bankkonto brauchen Sie für Prepaid nicht.
Welches Mobilfunknetz ist in Deutschland am besten?
Telekom (D1) ist laut connect 01/2026 und Ookla Q1-Q2 2026 das bestbewertete deutsche Netz. O2 / Telefónica hat die höchste gemessene 5G-Verfügbarkeit in Deutschland (Ookla H1 2025), liegt auf dem Land aber weiterhin hinter Telekom und Vodafone. Vodafone (D2) ist das dritte bundesweite Netz. 1&1 baut ein eigenes 5G-Netz und nutzt bis dahin nationales Roaming über Vodafone.
Was ist der günstigste Handytarif in Deutschland?
Die Preisuntergrenze der Discountmarken liegt bei EUR 8.99 für 25 GB inklusive Telefon- und SMS-Flat. ALDI TALK, Lidl Connect, Penny Mobil, ja! mobil, Kaufland mobil, NettoKOM und ROSSMANN mobil verkaufen zu diesem Preis. Abgerechnet wird alle 28 Tage, also 13 Zahlungen pro Jahr, effektiv rund EUR 9.74 pro Monat.
Kann ich in Deutschland eine eSIM nutzen?
Ja. Native deutsche eSIMs mit echter deutscher Rufnummer gibt es von Telekom, Vodafone CallYa, O2, ALDI TALK, congstar und 1&1. Reise-eSIMs von Airalo, Saily, Holafly, Nomad und Ubigi funktionieren ebenfalls, liefern aber nur Daten und keine deutsche Rufnummer.
Wer reguliert den Telekommunikationsmarkt in Deutschland?
Die Bundesnetzagentur, die Bundesbehörde für Telekommunikation, Post, Eisenbahn sowie die Strom- und Gasnetze.